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Bangladesch

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Bangladesch – Wissenswertes für Urlauber

Bangladesch mit der Hauptstadt Dhaka liegt zwischen dem Golf von Bengalen, dem Nachbarland Myanmar im Südosten, und Indien. Vor dem Jahr 1971 und der Unabhängigkeit hieß das Land Ostpakistan. Landesreligion ist, wie im heutigen Pakistan, der Islam. Nur etwa 10 % der Bevölkerung sind Hindus. Nach vielen politischen Wirren gibt es seit 1990 eine parlamentarische Demokratie. Bangladesch gehört zu den am dichtesten besiedelten Ländern der Welt: Auf knapp 150.000 Quadratkilometer leben circa 153 Millionen Menschen, das entspricht 904 Menschen pro Quadratkilometer. Nur ein Viertel davon lebt in Städten. Die überwiegende Mehrheit der Bewohner sind Bengalen. Landessprachen sind Bengali und teilweise Englisch.

Klima in Bangladesch

Feucht-heißes tropisches Klima erwartet den Reisenden. In den Sommermonaten ist mit bis zu 40 °C bei extrem hoher Luftfeuchtigkeit zu rechnen. In den Nächten kann es empfindlich abkühlen. In den Monaten Juni bis August beherrschen die Monsunregen das Land. Dagegen bescheren die Monate April bis Oktober den Küstengebieten heftige Stürme.

Ein wenig trockener und weniger extrem sind die höher gelegenen Gebiete. Ideale Reisemonate sind April, Mai und November.

Abenteuerlich Reisen

Ständige Meldungen über politische Unruhen, Armut, Hunger und Naturkatastrophen lassen die positiven schönen Seiten des Landes beinahe untergehen. Während in den Nachbarländern der Pauschaltourismus boomt, bleibt Bangladesch bislang eher mutigen Individualtouristen vorbehalten.

Wer es trotzdem wagt, der wird belohnt

Reisende berichten vor allem von den überaus fröhlichen, herzlichen und gastfreundlichen Bewohnern des Landes und ihrer faszinierenden Kultur.

Wer genügend Zeit mitbringt, kann umso tiefer in die faszinierende Welt Bangladeschs eintauchen. Zu sehen sind alte Hindu-Tempelstädte, Teeplantagen, buddhistische Klöster oder riesige Naturreservate.

Braut, Hochzeit in Bangladesch

Braut, Hochzeit in Bangladesch

 

Ein Land der Gegensätze und Superlative

In der Hauptstadt Dhaka landet der Reisende auf dem größten Flughafen der Welt, Sadarghat. Und ausgerechnet in Bangladesch liegt auch der längste Strand der Welt.

Mächtige Ströme samt zahllosen Nebenflüssen münden in das größte Flussdelta der Erde, den Golf von Bengalen: Die Meghna, zwei Arme des Ganges, Padma und Jamuna, und der Brahmaputra. Eine gewaltige eigene Welt.

Knapp 800.000 Angehörige verschiedener Stammesvölker bewohnen die höher gelegenen Regionen um Mymensing, Sylhet, Rajshahi, eine alte „Seidenstadt“ und das Hügelland von Chittagong. Sie leben bis heute weitgehend autark und sind matriarchalisch organisiert, dabei gastfreundlich und Reisenden gegenüber aufgeschlossen.



Bangladesch – Wichtig zu wissen

Für eine Bangladeschreise sollte man ausreichend Zeit mitbringen und Prioritäten setzen. Denn manche Etappen sind nur schwer planbar, die Verkehrswege sind einfach und häufig dem extremen Klima unterworfen. Improvisationstalent ist angezeigt. Die üblichen Verkehrsmittel sind Minibus, Fährschiffe und –boote oder landesübliche Rikschas. Häufig ist auch bei der Unterbringung kein Luxus zu erwarten.