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China als Reiseziel im ferienreiseblog.de

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China für Europäer – Kulturschock oder nicht

China zählt mit 1,34 Mrd. Einwohner zum bevölkerungsreichsten Land der Erde. Noch dazu ist China der flächengrößte Staat in Ostasien und hinter Kanada, Russland und den Vereinigten Staaten das viertgrößte Land der Erde. Viele Regionen von China gehören zu den am dicht besiedelten der Welt. China grenzt genauso wie Russland an 14 andere Staaten, das bedeutet das China und Russland die meisten Nachbarländer der Welt haben.

Urlaub in China

China ist voller Kultur und vielfältiger Landschaften. Ein Urlaub in China bedeutet Abwechslung auf ganzer Linie. Ob eine Reise zur Großen Mauer, ein Besuch bei der Terrakotta Armee, Kreuzfahrten auf dem Yangtze oder ein Abstecher nach Peking, in China brodelt das Leben. In China sind Europäer nicht so oft zu sehen, wie vielleicht einige Menschen denken. Egal ob europäische Arbeiter oder Touristen, die Menschen, welche dieses Land besuchen, müssen damit rechnen angestarrt zu werden. Dies liegt zum Teil am Aussehen, aber dennoch trägt die Größe mit dazu bei. Natürlich ist dies nicht immer und überall so, viele kleinere Provinzen haben vielleicht noch keine Europäer gesehen und somit sind Touristen eine kleine Attraktion.

Summer Palace, Peking, China

Summer Palace, Peking, China

Peking – Hauptstadt im Reich der Mitte

Peking ist eine eigene Provinz und zugleich Hauptstadt Chinas. Die Stadt kann auf eine über 3.000 Jahre alte Geschichte zurückblicken und ist sowohl kulturelles als auch politisches Zentrum Chinas. Zentrum der Stadt ist die „Verbotene Stadt“, welche heute als Palastmuseum bezeichnet wird. Sie war Sitz der chinesischen Kaiser der Ming- und Quing-Dynastie. Dieses hoch interessante Gebiet erstreckt sich auf 720.000 Quadratmetern und gehört schon seit 1987 zum Weltkulturerbe der UNESCO.

Eine weitere Hauptattraktion in Peking ist der Sommerpalast. Er wurde einst als Sommerresidenz des Kaisers genutzt. Nicht weit davon entfernt befindet sich der „Alte“ Sommerpalast. Dieser wurde um 1860 zerstört und heute sind die erhalten gebliebenen Ruinen in einer wunderschönen chinesischen Gartenanlage zu besichtigen.

Neben diesen einzigartigen Sehenswürdigkeiten verfügt Peking über zahlreiche Tempel, wie den Konfuzius-Tempel, Museen und Bauwerken. Touristen, die das Mao Zedong Mausoleum besuchen möchten, sollten sich auf eine etwas längere Wartezeit einrichten. Es herrscht das ganze Jahr über starker Andrang. Außerdem dürfen keine Rücksäcke oder größere Taschen mit in das Mausoleum genommen werden.

Nachtschwärmer kommen im Stadtviertel Sanlitun voll auf ihre Kosten. Diverse Bars und Diskotheken buhlen um die Gunst der Besucher. Aber auch in Wudaokou und etwas nördlich des Worker Stadiums sind viele Diskotheken zu finden.

Strandurlaub in China

Vielen Touristen ist nicht bewusst, dass China auch fabelhafte Strände für sonnenhungrige Urlauber bietet. Wer Badespaß und klares Wasser, sowie reine Luft sucht, sollte seine Reise nach Hainan verlegen. Das südlichste Eiland des Reichs der Mitte lockt mit 300 Sonnentagen im Jahr und einer sehr guten Infrastruktur. Erstklassige Hotels sind entstanden und die Chinesen selbst bezeichnen die Insel als „Garten Eden“. Die einzige Tropeninsel des Landes entzückt mit Palmen, kilometerlangen Stränden, Mango- und Ananasplantagen. Obwohl Hainan ein echtes Traumziel auch für Einheimische darstellt, sind die Strände erstaunlich leer. Das liegt daran, dass die meisten Chinesen nicht schwimmen können und eine gebräunte Hautfarbe nicht sonderlich schätzen. Abseits der Strände, im Inselinneren wuchert ein üppiges Grün aus Palmenwäldern, Reisfeldern und Melonenplantagen. Der erst im Jahr 2008 eröffnete Yanoda-Nationalpark sollte bei einem Inselurlaub auf Hainan nicht fehlen.

 



Klima und Wetter

Durch die enorme Landfläche Chinas herrschen sehr unterschiedliche klimatische Verhältnisse vor. Insgesamt 18 Klimazonen sind im Land anzutreffen, was wiederum China zum Land der Wetterextreme und Gegensätze macht. Taifune und Dürren bestimmen seit jeher das Leben der Einheimischen.
Südchina ist geprägt vom subtropischen Klima. Der Sommer (April bis September) ist nass bis feucht bei einer sehr hohen Temperatur, welche nicht selten die 40 Gradmarke erreicht. Die Südostküste wird zwischen Juli und September regelmäßig von Taifunen heimgesucht. Selbst in den Wintermonaten ist es so warm, dass im Meer geschwommen werden kann. Trotzdem kann es auch dort zu teils heftigen aber sehr kurzen Wintereinbrüchen kommen.

Zentralchina und besonders die Städte Chongqing, Nanjing und Wuhan werden oft als „Backofen Chinas“ bezeichnet. Die Sommer sind sehr heiß und feucht. Wetterfühlige Menschen sollten diese Region in den Sommermonaten meiden. Die Winter sind kurz und kalt, wobei die Temperatur nicht selten unter den Gefrierpunkt fällt.

In Nordchina erreichen die Temperaturen im Winter nur selten Plusgrade. In der Regel liegt das Thermometer unter null Grad Celsius. Dazu kommen noch teils eisige Winde aus den mongolischen Ebenen, welche die gefühlte Temperatur nochmals sinken lassen. Das kühle bis mäßige Klima des Nordens wird mit heißen und trockenen Sommern unterstrichen. Fast durchgängig werden in dieser Zeit 30 Grad Celsius gemessen.

Checkliste – Reisevorbereitungen für China

  • Zur Einreise ist zwingend ein Visum notwendig. Dieses kann auch nicht bei der Einreise am Flughafen gestellt werden. Eine vorab Einholung im Heimatland ist daher unbedingt ratsam.
  • Dazu muss jeder Einreisende einen ab Visumsbeantragung noch mindestens für 6 Monate gültigen Reisepass bei sich tragen.
  • Kinder benötigen ein eigenes Ausweisdokument mit Foto.
  • Die Stromspannung beträgt in China 220 Volt. Ein Adapter ist daher nicht notwendig. Jedoch stellen die unterschiedlichen Steckerformen eventuell eine Herausforderung für Touristen da. Adapter für diese Unterschiede könne sehr preisgünstig in China erworben werden.

Tipps für den Aufenthalt

  • In China besteht für Ausländer eine Meldepflicht, sollten sie sich länger als 24 Stunden an einem Ort aufhalten. Bei Übernachtungen in einem Hotel wird diese Meldepflicht vom Hotel vor Ort automatisch vorgenommen.
  • Reisen nach Tibet sind grundsätzlich möglich, fordern aber eine Spezialgenehmigung und einen obligatorischen tibetischen Reiseführer oder Fahrer.
  • Vom 01. bis 07. Mai und vom 01. bis 07. Oktober haben alle Chinesen frei. Diese Wochen werden als „Golden Week“ bezeichnet. Da Chinesen sehr unternehmungslustig sind, sind Sehenswürdigkeiten und innerländliche Reiseziele in dieser Zeit mehr als überfüllt. Urlauber, die in dieser Zeit China bereisen, sollten sich darauf einstellen.
  • Urlauber, die bei Einheimischen eingeladen werden, sollten nie alles aufessen. Chinesen gehen davon aus, dass der Gast dann noch Hunger hat und es gibt einen Nachschlag.
  • Beim Betreten eines Privathauses oder einer religiösen Stätte sind immer die Schuhe vor der Tür auszuziehen.
  • Gastgeschenke sollten in Farbpapier eingepackt werden. Diese Farben sehen Chinesen als Wünsche an, daher niemals die Farben Weiß oder Schwarz verwenden. Rot und Gold werden als positive Farben angesehen, daher sollten diese Farben das Gastgeschenk schmücken.
  • Rülpsen, Schmatzen und Schlürfen gehört in China einfach dazu. Egal, ob im Bus, Büro oder sonst irgendwo, es kann immer und überall passieren, dass das Gegenüber einfach rülpst. Das Schmatzen und Schlürfen im Restaurant ist ganz normal und wird als nichts Schlechtes angesehen.