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Costa Rica als Reiseziel im ferienreiseblog.de

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Pura Vida in Costa Rica

Der Tourismus ist seit vielen Jahren die Haupteinnahmequelle Costa Ricas. Obwohl das kleine Land lediglich 0,03 Prozent der Erdoberfläche umfasst, stellt es den Lebensraum von sechs Prozent der weltweiten Biodiversität. Die Vielfalt der Landschaften, die reichhaltige Fauna und Flora sowie die unterschiedlichsten Mikroklimate, die nur an einem Tag aufgesucht werden können, machen Costa Rica zu einem Ziel für Natur- und Tierbegeisterte. Hier finden die Reisenden auf nur 51.100 Quadratkilometern Sonne, Strand, Natur, Kultur und Abenteuer.

Das abwechslungsreiche Klima, welches sich in verschiedene Klimazonen aufteilen lässt, sorgt dafür, dass jede Region anders und einzigartig ist. Aufgrund seiner Nähe zum Äquator hat das tropische Land keine richtigen Sommer und Winter und die Sonne scheint das ganze Jahr hindurch. Dadurch gibt es hier auch nur zwei Jahreszeiten: eine Trockenzeit und eine Regenzeit.

Badeurlaub in Costa Rica

Costa Rica liegt eingebettet zwischen zwei Ozeanen: dem Karibischen Meer und dem Pazifik. Beide sind lediglich 45 Flugminuten oder drei Stunden mit dem Auto voneinander getrennt. Daher nimmt Costa Rica eine privilegierte Stellung im Herzen von Mittelamerika ein. Das karibische Gebiet ist geprägt von seiner Vielfalt der aquatischen Ökosysteme. Hier treffen Reisende auf schwarze Strände vulkanischen Ursprungs sowie auf schneeweiße Korallenstrände. Sie eignen sich ideal für alle mit dem Wasser und der Natur verbundenen Aktivitäten wie Tauchen und Sportfischen. Aber auch einfach nur, um sich zu entspannen oder unendliche Spaziergänge am Meer zu begehen.

Die Strände an der Pazifikküste hingegen eignen sich besonders für Surfer. Besonders hervorzuheben sind die Strände von Jacó und Dominical, Esterillos, Hermosa, Boca Barranca, die Strände des Meeres-Nationalparks Marino Ballena und rund um Golfito. Die Playa Pavones gilt als einer der besten Orte zum Surfen: Hier bildet sich die berühmt berüchtigte lange Linkswelle – die zweitlängste durchgehende Linkswelle der Welt!

Costa Rica – Vorreiter im Ökotourismus

Costa Rica gilt als Vorzeigeland im Ökotourismus und ist daher ein Eldorado für Naturliebhaber. Mehr als ein Viertel der Landesfläche steht unter Naturschutz und beherbergt Nationalparks und Reservate. Für reinen Strandurlaub ist Costa Rica viel zu schade. Die Hängebrücken im Regenwald von St. Elena, der Bergnebelwald von Monteverde, aktive Vulkane oder auch der Göttervogel der Mayas auf über 2.000 Metern, der sagenumwobene Quetzal – all das bietet das vielfältige Land.

Christoph Columbus schrieb bei der Entdeckung des Landes in sein Tagebuch, dass dies das schönste Land sei, welches seine Augen je sahen. Wegen der vor Ort vermuteten Goldschätze nannte er diesen Landstrich „Costa Rica“, was übersetzt „reiche Küste“ bedeutet. Damit lag er sprichwörtlich richtig – allerdings eher weniger wegen des dort vermuteten Edelmetalls, sondern vielmehr aufgrund des vorhandenen Reichtums an Naturschätzen.

Costa Rica gilt unter Experten als eines der größten Naturparadiese der Erde. Nirgendwo sonst gibt es solch eine beeindruckende Vielfalt an Naturschönheiten, die auf kleinsten Raum zu finden sind. Hier gibt es mehr Vogelarten als in ganz Nordamerika gemeinsam, mehr Schmetterlinge als in allen afrikanischen Ländern und über 12.000 verschiedene Pflanzenarten. In keinem anderen Land der Welt gibt es so viele Tausend bekannte und unbekannte Lebensformen.

Regenwald, Costa Rica

Regenwald, Costa Rica

Vollkommen mühelos lassen sich in Costa Ricas Regenwälder Affen, Faultiere, Tukane, Pelikane, Schildkröten, Leguane und Krokodile beobachten. Ebenfalls interessant sind die vielen verschiedenen kunterbunten Pfeilgiftfroscharten, aus deren Rückensekret die Indios eine wirkungsvolle Substanz für ihre Pfeile gewinnen. Und selbst der farbenprächtige und mit Mystik umwobene Quetzal ist in den Nebelwäldern mit Glück zu sehen.

Wer möchte, kann sein Tagesprogramm in Costa Rica kaum unterschiedlicher gestalten: morgens im warmen Meer schwimmen, vormittags bei frischer Brise einen 3.000 Meter hohen Vulkankegel erwandern und nachmittags seltene Tiere in einem nebelverhangenen Regenwald beobachten. Im Nationalpark Braulio Carillo können Reisende an der Seilbahn der Rain Forest Aerial Tram durch die Baumkronen schweben oder den Vulkan Arenal besuchen, der zwar derzeit seine Aktivitäten eingestellt hat, aber ansonsten abends ein Feuerwerk von Lavafontänen bietet.

Die Ticos, wie sich die Costaricaner selber nennen, sind zu recht stolz auf ihr Land. Bereits 1949 wurde die Armee abgeschafft und somit auch die Gelegenheit für Militärdiktaturen und Putsche. Stattdessen wurde viel in den Naturschutz investiert: Costa Rica ist Pura Vida!

 



Klima und Wetter in Costa Rica

Das costaricanische Klima ist stark geprägt von den Höhenlagen und tropisch bis subtropisch. Die Kordilleren dienen als Kontinentalscheide und unterteilen das Land in die immer feuchte Atlantikregion und die wechselfeuchte Pazifikregion. Grundsätzlich kann Costa Rica ganzjährig bereist werden. Es gibt keine eigentlichen Jahreszeiten, sondern lediglich eine Trockenzeit von Dezember bis April und eine Regenzeit von Mai bis November. Auch während der Trockenzeit kann es immer mal wieder regnen – allerdings nur sehr selten einen ganzen Tag lang. Gewöhnlich regnet es nur für eine Stunde – dann allerdings sehr heftig und stark.

Auch während der Regenzeit ist nur selten mit Dauerregen zu rechnen – dann kommt es in der Regel nachmittags oder nachts zu Tropengüssen, die rund zwei bis drei Stunden andauern. In der übrigen Zeit ist es zumeist sonnig. In den Monaten Oktober bis November ist mit den stärksten Regengüssen zu rechnen. Auf der Karibikseite verhält sich die Wettersituation in der Regel umgekehrt: hier ist es von Juni bis Oktober sowie von Januar bis März relativ trocken, dafür regnet es im atlantischen Einflussbereich erheblich stärker. Tipp: In den Monaten Juli und August ist oftmals in der Pazifikregion eine kleine Trockenzeit zu verzeichnen – dann ist es vor Ort üppig grün und kaum Tourismus vorhanden.

Checkliste Reisevorbereitungen Costa Rica

  • Für die Einreise ist ein noch mindestens 180 Tage gültiger Reisepass erforderlich.
  • Kinder benötigen ein eigenes Reisedokument.
  • Für Reisen bis zu 90 Tagen wird kein Visum benötigt – in Einzelfällen kann der Beamte diese Zeit auf 30 oder 60 Tage verkürzen.
  • Bei der Einreise ist ein Rückflugticket oder ein gültiges Weiterflugticket vorzulegen.
  • Bei der Einreise sind ausreichende finanzielle Mittel vorzuweisen.
  • Findet die Reise als Transitreise über die USA statt, muss ein sogenanntes ESTA-Visum beantragt werden.

Tipps für den Aufenthalt in Costa Rica

  • Wertsachen sind möglichst in einem Safe zu deponieren – auf das Tragen von Schmuck, auch Modeschmuck, sollte möglichst verzichtet werden.
  • Es ist ratsam, nur kleinere Geldbeträge mit sich zu führen.
  • Bei der Einreise auf dem Landweg von Panama oder Nicaragua nach Costa Rica muss sowohl der costaricanische Einreisestempel wie auch der panamaische oder nicaraguanische Ausreisestempel im Reisepass vorhanden sein.
  • Gepäck sollte nie in Fahrzeugen gelassen werden.
  • Fahrzeuge ausschließlich auf eingezäunte und bewachte Parkplätze abstellen.
  • Bei Busfahrten ist das Gepäck ständig zu beobachten – dies gilt für Tagesrucksäcke ebenso wie für die im Kofferabteil verstauten größeren Gepäckstücke.
  • Beim Baden im Meer ist wegen starker Strömungen besondere Vorsicht geboten.

„Unser geliebtes Costa Rica ist einzigartig und ganz außergewöhnlich“ – so der feste Standpunkt zahlreicher Ticos und Ticas, die Einwohner von Costa Rica, die ihr kleines reizendes Land – zwischen Nicaragua und Panama gelegen – so sehr lieben.

Und kaum jemand, der hier einmal war, wird dieser Überzeugung widersprechen. Denn wer die herrliche und recht vielfältige Natur Costa Ricas erlebt hat, wird vermutlich nie wieder davon loskommen. Doch auch wenn faszinierende Regenwälder, erlebnisreiche Trockenwälder, aufregende Urwaldflüsse, weitläufige Sandstrände sowie interessante Vulkane. Costa Rica in seiner Einmaligkeit immer wieder aufs Neue auszeichnen, so ist eine Urlaubsreise dorthin doch auch mit gewissen Vorbereitungen verbunden.

Urlaub in Costa Rica – was wird benötigt?

Deutsche Touristen, die nicht länger als 90 Tage in Costa Rica bleiben, benötigen für die Einreise lediglich einen Reisepass, der noch mindestens sechs Monate gültig ist. Sofern der Aufenthalt allerdings länger dauern soll, ist normalerweise die Erstellung einer Aufenthaltsgenehmigung erforderlich.

Die Notwendigkeit gewisser Impfungen hängt jeweils von der Dauer des Aufenthalts sowie des Aufenthaltsortes ab. Hierzu informieren Hausärzte, welche Impfungen empfohlen werden. Grundsätzlich sind jedoch Schutzimpfungen gegen Hepatitis A und B, Diphterie, Polio, Tetanus und gegebenenfalls Typhus ratsam, denn diese stellen quasi einen kompletten und sehr sicheren Schutz gegen mögliche Ansteckungen während des Aufenthalts in Costa Rica dar.

Da auch Malaria in Costa Rica sehr vereinzelt festgestellt wurde, jedoch hierzu keine Schutzimpfung möglich ist, sollte auf alle Fälle lange, helle Kleidung mit in den Urlaubskoffer. Zudem wird empfohlen, sich ausreichend mit Mückenspray einzudecken, um bestmöglich gegen Malaria vorzusorgen. Weiterhin sollten auch gute Sonnencreme und Mittel gegen Durchfallerkrankungen keinesfalls in der Reiseapotheke fehlen.

Welche Kleidung und Ausrüstung ist sinnvoll?

Sofern während des Urlaubsaufenthalts in Costa Rica Trekkingtouren oder Vulkanbesichtigungen geplant sind, erweisen sich feste, stabile Wanderschuhe am vorteilhaftesten. Da es in der Regenzeit auf den Vulkanen teilweise recht frisch werden kann, empfehlen sich für diese Zeit zudem Pullover und Jacken. Speziell für Wanderungen in den Regenwäldern eignen sich während der Regenzeit weiterhin wasserabweisende Hosen. Um sich darüber hinaus vor den vielen Insektenstichen schützen zu können, dürfen zu keiner Jahreszeit lange Hemden, Pullover und Hosen im Gepäck fehlen.

Speziell für die Beobachtung der zahlreichen Tiere auf Costa Rica sind Ferngläser natürlich sehr hilfreich. Um schöne Momente als Erinnerung festhalten zu können, darf ebenso eine Kameraausrüstung nicht vergessen werden. Allerdings ist hierbei gewisse Vorsicht geboten: Hin und wieder werden Touristen überfallen, die ihre professionelle Kameraausrüstung sehr offen zeigen. Vor allem in der Region der Karibikküste warnt die Touristenpolizei oftmals die Urlauber vor Langfingern. Auch wenn die Einwohner Costa Ricas im Allgemeinen überaus hilfsbereit und freundlich sind – in puncto Kriminalität und Diebstahl herrschen vielerorts etwas extremere Verhältnisse als beispielsweise in Deutschland. Daher ist in Costa Rica stets Vorsicht im Umgang mit wertvollen Gegenständen geboten.