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Spanien als Reiseziel im ferienreiseblog.de

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Spanien – Sonnige Aussichten und feurige Abenteuer

Spanien lässt jedes Jahr wieder das Herz der Sonnenhungrigen höherschlagen. Traumhaft weitläufige Sandstrände zählen zu den beliebtesten Attraktionen des Landes. Doch nicht nur ein ausgiebiger Badeurlaub ist in Spanien möglich, auch im Landesinneren gibt es zahlreiche kulturelle sowie landschaftliche Besonderheiten zu entdecken. Sehr reizvoll zeigen sich auch die Balearen mit den Inseln Mallorca, Ibiza, Menorca, Cabrera und Formentera sowie die Kanaren mit insgesamt sieben Inseln. Durch diese vielfältigen Landschaften stellt Spanien ein äußerst abwechslungsreiches Reiseziel dar.

Urlaub in Spanien

Aufgrund der geografischen Lage ist Spanien eines der beliebtesten Urlaubsziele für sonnenverwöhnte Strandreisen. So hat Spanien im Norden und Westen lange Küsten am Atlantik, während der Süden vom Mittelmeer geprägt ist. Die ebenfalls im Mittelmeer liegenden Balearen profitieren dabei genauso vom milden Klima. Doch nicht nur sonnensuchende Besucher werden in Spanien fündig, auch Wanderer und Bergsteiger sind hier richtig. So hat das Land in der nördlichen Hälfte Anteil an den Pyrenäen, während sich weiter westlich das Kantabrische Gebirge anschließt. Auch das Kastilische Scheidegebirge gehört zu Spanien sowie die Betische Kordillere und das Iberische Randgebirge.

Ein Urlaub in Spanien verspricht jede Menge Sonne, aber auch feurige Abenteuer und ein Höchstmaß an Lebensfreude. Die Spanier sind als lebensfrohes Volk bekannt, welches die ruhigen Momente genauso schätzt, wie ausgiebige Partys. So gilt die balearische Insel Ibiza seit Langem als Hochburg der Hippiegeneration, was sich auch heute noch in zahlreichen Festen zeigt. Auch die Inseln Mallorca, Menorca, Cabrera und Formentera sind in diesem Zusammenhang sehr abwechslungsreich und spannend. Die Balearen sind dabei nicht nur für rauschende Feste und Partys bekannt, auch die schönsten Strände sind hier zu finden.

Die (orientalische) Kultur und Geschichte ist in Spanien tief verankert, was sich nicht nur in der Küche und Lebensweise der Spanier widerspiegelt, sondern auch in Architektur zu erkennen ist, wie die fabelhafte Alhambra belegt.

Wer es ein wenig ruhiger mag, findet insbesondere auf dem spanischen Festland viele Gelegenheiten, sich zu erholen. Ausflüge in die zahlreichen Naturgebiete lohnen sich aufgrund der artenreichen Flora und Fauna sehr. Gerade die Gebirgsregionen sind hier von Bedeutung. Deutlich ruhiger als auf den Balearen geht es zudem auf den Kanarischen Inseln im Atlantik zu. Hier sind die Inseln Fuerteventura, Teneriffa, La Palma, Gran Canaria, La Gomera und Lanzarote zu finden, die von einer mit mediterranem Klima und vielen Sehenswürdigkeiten hervorstechen.

Yachthafen, Marbella, Spanien

Yachthafen, Marbella, Spanien

Das Stadtleben in Spanien

Ein ganz besonderes Urlaubserlebnis stellt die Hauptstadt Spaniens – Madrid – dar. Hier leben nicht nur die meisten Menschen in Spanien, die Metropole zählt auch zu den bevölkerungsreichsten Städten in Europa. In Madrid finden sich zahlreiche außergewöhnliche Sehenswürdigkeiten, wobei insbesondere den imposanten Bauwerken sehr viel Bedeutung zukommt. Beeindruckend zeigt sich beispielsweise der Palacio Real, aber auch die Plaza Mayor.

Letztere gilt als lebendigster Platz von ganz Madrid und ist daher immer mehr als gut besucht. Atemberaubend zeigt sich zudem die Puerta de Alcalá im Zentrum von Madrid. Auch die Almudena-Kathedrale sollte auf der Liste der Sehenswürdigkeiten stehen. Spannende Geschichten über Spanien und Madrid lassen sich zudem in den Museen finden, wie etwa dem Museo Arqueológico Nacional oder auch dem Museo Taurino de la Plaza de Toros de Las Ventas. Weitere bedeutende und äußerst sehenswerte Städte in Spanien sind Barcelona, Valencia, Las Palmas, Sevilla und Saragossa.

Zwölf Monate reizvolles Spanien

Die Frage nach der perfekten Reisezeit für Spanien lässt sich einfach beantworten. Das ganze Jahr über eignet sich dieses Land für einen entspannten Urlaub, da Spanien aufgrund des milden und sehr vielseitigen Klimas immer eine Reise wert ist. Der Sommer eignet sich dabei hervorragend für Badereisen, da sich sowohl an den Mittelmeerküsten als auch an den Atlantikküsten wunderbar warmes Wetter mit viel Sonne zeigt. Wunderschöne Sandstrände bieten dabei die Costa del Sol, die Costa del Luz oder auch die Costa Dorada. Hier sind insbesondere die Partygäste Spaniens gut aufgehoben, da an diesen Stränden das Leben tobt. Auch die Balearen mit ihren feierlustigen Stränden sollten in diesem Zusammenhang genannt werden. Ruhigere Momente hingegen bieten Strände wie die Costa de Almeria, die Costa del Azahar sowie die Costa de Cantabria.

Frühling und Herbst eignen sich in Spanien sehr gut dafür, das Land mit seinen Schönheiten zu entdecken. Angenehm warmes jedoch nicht zu heißes Wetter lädt dazu ein, im Landesinneren die eindrucksvollen Städte zu erkunden. Dabei sollten ruhig auch kleinere Dörfer wie beispielsweise das Weindorf Cómpeta auf dem Plan stehen, da sich hier sehr gut die kulinarischen Besonderheiten Spaniens erleben lassen. Sehr beliebt bei Pilgern ist der bekannte Jakobsweg in Spanien. Dabei werden nicht nur religiöse Pilger viel Freude haben, sondern alle wanderlustigen Menschen.

Der Winter zeigt sich in Spanien sehr abwechslungsreich. Wer möchte, kann sich auf die Bretter begeben und in den Pyrenäen skifahren. Dort fällt gerade im Winter sehr viel Schnee, sodass es einige interessante Skigebiete wie den Skiort Pradollano gibt.

 



Klima und Wetter

Aus klimatischer Sicht ist Spanien sehr abwechslungsreich und vielseitig. Grundsätzlich lässt sich das Land als warm und sonnig beschreiben, wobei die verschiedenen Regionen durchaus klare Unterschiede aufweisen. Die Nordküste Spaniens wird von atlantischem Klima beherrscht, was milde Temperaturen im Sommer und Winter mit sich bringt. Niederschläge sind hier hauptsächlich in den Wintermonaten zu verbuchen.

Das Zentrum der Iberischen Halbinsel hingegen zeigt deutlich ozeanisch-kontinentales Klima auf, da hier die Winter sehr kalt werden und mit stetigen Schneefällen daherkommen. Der Sommer ist dagegen sehr heiß hier. Die Balearen, Katalonien sowie Andalusien sind vom Mittelmeerklima geprägt, was die heißen, mitunter auch sehr feuchtheißen Sommer beweisen. Im Winter ist es in diesen Regionen eher mild, während Frühling und Herbst mit teilweise wolkenbruchartigen Niederschlägen einhergehen.

Die Kanaren bieten subtropisches Klima mit durchgehend milden Temperaturen. In den höheren Regionen Spaniens zeigt sich Gebirgsklima, welches mit langen und vor allen Dingen kalten Wintern einhergeht. Die Sommer in diesen Teilen des Landes fallen kurz und frisch aus.

Checkliste – Reisevorbereitungen für Spanien

  • Für die Einreise nach Spanien wird ein gültiger Reisepass oder Personalausweis benötigt.
  • Seit dem 26.06.2012 werden Kindereinträge in den Reisepass der Eltern nicht mehr akzeptiert.
  • Kinder benötigen daher einen gesonderten Kinderpass.
  • Im Krankheitsfall können Behandlungen bei spanischen Ärzten unter Vorlage der europäischen Krankenversicherungskarte (EHIC) beansprucht werden.
  • Für Kreuzfahrtreisen, die von den Kanarischen Inseln aus starten, ist stets ein Reisepass erforderlich.

Tipps für den Aufenthalt in Spanien

  • Bei Restaurantbesuchen fallen in Spanien nur geringe Trinkgelder an. Höchstens 5 Prozent werden gegeben, wobei die entsprechende Summe nach dem Kassiervorgang auf das sogenannte Kassiertellerchen gelegt wird.
  • Die Spanier sind gesellig, stolz, feurig im Gemüt, aber doch sehr ruhig und vor allen Dingen Genussmenschen. Gutes Essen nimmt einen hohen Stellenwert ein.
  • Gegner des spanischen Stierkampfes sollten ihre Meinung aus Respekt für sich behalten, da die Spanier sehr stolz auf Ihre Traditionen sind.
  • Die Siesta, eine ausgedehnte Mittagspause, ist fester Bestandteil der spanischen Kultur. Viele Geschäfte und Sehenswürdigkeiten sind daher mittags geschlossen.

Nordspanien – eine Reise ins Grüne

Wen die überfüllten Strände im Süden Spaniens nicht mehr reizen, muss sich nicht unbedingt nach einem anderen Land umsehen, denn Spanien ist sehr vielfältig und der Norden des Landes vielen Spanienurlaubern noch völlig unbekannt.

Die Regionen

Die Gebiete oberhalb der Hauptstadt Madrid – von West nach Ost namentlich Galicien, Asturien, Kantabrien und das Baskenland – heben sich durch einige besondere Merkmale deutlich vom Rest Spaniens ab: Die dort auch im Sommer grüne Vegetation sorgt für prächtige Aussichten und ein sehr angenehmes Klima. Die Geografie ist dabei äußerst faszinierend. Es gibt die bewaldete Hochgebirgslandschaft der Picos de Europa, die mit traumhaften Schluchten und Bächen aufwarten kann. An der Atlantikküste kann man felsige Buchten entdecken, die den Fjorden Skandinaviens sehr ähnlich sind. Zahllose Sandstrände dazwischen laden zum Baden bei angenehmen Wassertemperaturen im Ozean ein.

Reiche Kultur

Jede autonome Region verfügt über jeweils einzigartige kulturelle Merkmale. An erster Stelle wären hier die landestypischen Sprachen zu nennen, die jede Region charakteristisch machen. Dennoch brauchen Spanischsprechende sich keine Sorgen zu machen: Natürlich beherrschen alle Nordspanier das Standardspanische makellos als erste oder zweite Muttersprache. Doch die Einzigartigkeit drückt sich auch in materiellen kulturellen Hinterlassenschaften aus: die vorrömische Architektur, die Pilgerorte in den Bergen, die bedeutende geschichtliche Zeugnisse des frühen Christentums sind, und vieles andere mehr.

Außerdem lassen sich Städtereisen in Nordspanien wunderbar umsetzen. Neben dem alles überragenden Santiago de Compostela, einem der wichtigsten Pilgerorte der Christenheit überhaupt, gibt es auch attraktive küstennahe oder direkt am Wasser befindliche Städte wie Gijón, Vigo, Santander oder Bilbao. Von der kulturellen Identität des Nordens zeugen des Weiteren viele regionale Feste und Speisen, die man sich bei der Gelegenheit nicht entgehen lassen sollte. Wer einen Querschnitt der Kultur erleben und Menschen aus allen denkbaren Nationen kennenlernen möchte, kann dem berühmten Jakobsweg an der Nordküste entlang bis zur Kathedrale von Santiago folgen. Auf diese Weise lässt sich das Spirituelle mit einer sportlichen Aktivität verbinden.

Die Anreise

Obwohl der Norden Spaniens aus deutscher Sicht (noch) nicht zu den klassischen Reisezielen zählt, ist die Anreise denkbar einfach. Flughäfen befinden sich in den größeren Städten des Nordens. Sie werden aus verschiedenen deutschen Städten und von verschiedenen Airlines regelmäßig angeflogen. Alternativ kann man auch nach Madrid fliegen und von dort aus mit einem Mietwagen oder dem Bus weiter. In Nordspanien angekommen, kann man sich bequem mit Hilfe der Zug- und Busnetze bewegen, die gut ausgebaut sind.


Wandern in der Sierra de Gredos – das Highlight des Spanien Urlaubs

Wer seinen Urlaub in Spanien verbringt, sollte sich auf keinen Fall das steinerne Herz, die Sierra de Gredos entgehen lassen.  Bei der Sierra de Gredos handelt es sich um  ein Zentralmassiv, das vor allem durch seine spektakulären Granitkolossen Touristen begeistert.  Die spanische Gebirgslandschaft gilt als eine der ursprünglichsten Gegenden Spaniens.  Sierra de Gredos gilt als absoluter Geheimtipp für Touristen, da man hier ausgiebige Wandertouren unternehmen kann, ein einer fast unberührten Gebirgslandschaft.

Sierra de Gredos – die Heimat der Steinböcke

Steinbock

Steinbock

Bei seinen Wandertouren wird man des Öfteren auf Steinböcke treffen. Die majestätischen Tiere bieten einen beeindruckenden Anblick, vor allem dann, wenn ein junger männlicher Steinbock mal wieder meint, er muss seinen Rang behaupten. Laut knallen die Hörner der beiden Steinböcke aufeinander.  Ein wahnsinniges Gefühl live dabei zu sein, das man öfters erleben kann.  Der nördliche Teil der Sierra de Gredos ist nämlich die Heimat einer Vielzahl Steinböcke.

Sierra de Gredos – die Landschaft

Das Zentralmassiv der Sierra de Gredos teilt Kastilien direkt in zwei Hälften, dem nördlichen und südlichen Teil. Man könnte das Massiv jedoch auch als Klimagrenze bezeichnen, denn durch das Gebirge herrschen zwei unterschiedliche Klimazonen in Kastilien.  Während es im Norden kalt und rau ist, wachsen an den südlichen Hängen sogar Orangen, Oliven, Palmen oder Feigen und verleihen der Sierra de Gredos schon fast ein mediterranes Flair.

In der nördlichen Region sind mehrere Dörfer zu finden, wie z. B. Hoyos del Espino. Das auf einer Höhenlage von 1500 m befindliche Dorf liegt direkt an einem der fünf riesigen Bergseen, die in Sierra de Gredos beheimatet sind. Auf einer Wandertour kann man hier mehrere prachtvolle Kirchen und Burgen bestaunen. Die Wanderstrecken sind hier relativ einfach bis mittelschwer, während man im südlichen Teil der Sierra de Gredos schon erfahren sein muss.  Vor allem erfahrene Kletterer kommen gerne hier her, da sie in der südlichen Region der Sierra de Gredos ihr ganzes Können beweisen können.