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Tunesien als Reiseziel im ferienreiseblog.de

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Reiseratgeber: Tunesien abseits des Massentourismus

Im Norden Tunesiens herrscht mediterranes Klima, es gibt viele Badeorte und mit Tunis, Sousse und Sfax sogar drei verhältnismäßig große Städte. Entlang der Mittelmeerküste tummeln sich die Pauschaltouristen, während es im Süden, in den Wüstengegenden, deutlich ruhiger ist. Aber auch dort gibt es einige Hot-Spots.

 

Tunesiensafari – die Reise gen Süden

Die Gestade Tunesiens können mit dem Flieger aus Deutschland oder mit einer Fähre aus dem Südeuropäischen Mittelmeerraum erreicht werden. Mit Ok Ferry geht das zum Beispiel von Marseille, Genua oder Palermo aus. Im Norden ist der Tourismus ein wichtiges wirtschaftliches Standbein des Landes. Touristen müssen hier jedoch auch ein wenig auf der Hut vor trickreichen Langfingern sein, die sich bei scheinbar zufälligen Begegnungen als Hotelangestellte oder gar Bekannte ausgeben.

Sicherheits- und Reisewarnungen für Tunesien stellt das Auswärtige Amt zur Verfügung. Im Großen und Ganzen sind die Einheimischen jedoch darauf bedacht, es den Besuchern so angenehm wie möglich zu machen. Wer dann nach einigen Tagen des Plantschens und Sonnenbadens etwas Besonderes erleben will, kann bei fast allen Reiseveranstaltern Bustouren in den Süden buchen. Und das lohnt sich.

Sehenswürdigkeiten auf der Reiseroute

Auf der Reise von Nord- nach Südtunesien passieren die Reisenden schier endlose Olivenplantagen, bevor sich die Landschaft merklich wandelt. Die Vorläuferregion der größten Trockenwüste der Erde birgt einige Sehenswürdigkeiten:

⦁    Das Amphitheater von El Djem: Mit einem Fassungsvermögen von 35.000 Zuschauern ist es das nach dem Kolosseum von Rom und dem römischen Amphitheater von Capua drittgrößte Theater des Römischen Reiches. Es liegt noch in der unteren Nordhälfte des Landes über Sfax.

⦁    Chott el Djerid: Hierbei handelt es sich um ein riesiges Sedimentbecken mit Salzsee im Süden Tunesiens. Hier lassen sich Salzkristalle als Mitbringsel finden. Doch Vorsicht: Die konzentrierte Salzlake brennt auf der Haut.

⦁    Die Star Wars Sets: Tatooine, der Wüstenplanet aus Star Wars, liegt eigentlich im Süden Tunesiens. Sowohl „Krieg der Sterne“ als auch „Episode I“ entstanden zum Teil in der Region nahe der Algerischen Grenze. Die Einöde von Schatt al-Dscherid nahe Nefta, der Berberort Matmata und einige andere Schauplätze ziehen daher bis heute Cineasten an.

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Auf dem Dromedar durch die Sahara

Der Höhepunkt solcher Busreisen ist ein kurzer Abstecher in das sich immer weiter ausbreitende Sandmeer der Sahara. Steht der Wind richtig, weht ihr feiner, rötlicher Sand bis vor unsere Haustüren in Nordeuropa. Auf der Reiseroute finden sich Sternehotels und Oasen, doch wenn der Bus schließlich in die Gefilde vordringt, in denen sich die Sanddünen Jahr für Jahr einige Meter erkämpfen, gibt es nur eine Möglichkeit der Fortbewegung: das Wüstenschiff.

Auf dem Rücken eines Kamels beziehungsweise Dromedars oder auf einem speziellen Kutschgefährt werden Touristen gerade so weit in die Sahara hineingeführt, dass der Parkplatz hinter den Dünen verschwindet. Festes Schuhwerk ist ratsam – immerhin möchte ja niemand einem Skorpion zum Opfer fallen.